Soziale Kompetenzen in der Therapie richtig vermitteln
Grenzen setzen. Nein sagen. Bedürfnisse äußern.
Genau das fällt vielen Klienten schwer.
Sie sagen Ja, obwohl sie eigentlich Nein meinen. Sie passen sich an, obwohl ihre eigenen Grenzen längst überschritten sind. Sie vermeiden Konflikte, äußern ihre Bedürfnisse nicht oder ziehen sich aus sozialen Situationen zurück.
Doch wie bringst du deinen Klienten in der Therapie soziale Kompetenzen so bei, dass sie diese nicht nur verstehen, sondern im Alltag tatsächlich anwenden können?
Mittwoch, 12. August 2026, 18:00 Uhr · online via Zoom
Es reicht nicht, es einfach zu sagen
Denn es reicht nicht, einem Klienten einfach zu sagen, er müsse selbstbewusster auftreten, öfter Nein sagen oder seine Bedürfnisse klarer äußern.
Als Therapeut siehst du häufig genau, was fehlt. Aber dann stellen sich die entscheidenden Fragen:
- Welche Methode setzt du konkret ein?
- Mit welcher Übung beginnst du?
- Wie gehst du bei unterschiedlichen Störungsbildern vor?
- Und wie schaffst du es, dass dein Klient das Gelernte auch außerhalb der Therapiesitzung umsetzt?
Ein praxisnaher Einblick in das soziale Kompetenztraining
Du erfährst,
- wie soziale Kompetenzdefizite entstehen können,
- welche Rolle Selbstwert, Ängste, Vermeidung und fehlende Lernerfahrungen spielen,
- warum nicht jeder Klient dieselbe Intervention braucht,
- wie du erkennst, welche Kompetenz tatsächlich fehlt,
- und wie eine konkrete therapeutische Intervention in einer Sitzung klingen kann.
Anhand eines Praxisbeispiels zeigt Sabine Schwind von Egelstein, wie sie in einer typischen Therapiesituation vorgehen würde.
Dabei geht es nicht nur um Theorie, sondern um konkrete Gesprächsführung und direkt einsetzbare therapeutische Schritte.
Eine Methode passt nicht für jeden Klienten
Angst vor Ablehnung
Manche Klienten wissen grundsätzlich, wie sie sich verhalten könnten, trauen sich aber aus Angst vor Ablehnung oder Bewertung nicht.
Fehlende Lernerfahrung
Andere haben bestimmte soziale Fähigkeiten nie ausreichend gelernt.
Impuls und Rückzug
Wieder andere reagieren impulsiv, ziehen sich zurück oder können ihre eigenen Bedürfnisse kaum wahrnehmen.
Deshalb braucht es ein differenziertes Vorgehen, das sich am jeweiligen Klienten, seinen Schwierigkeiten und den aufrechterhaltenden Mustern orientiert.
Für alle, die soziale Kompetenzen fundiert vermitteln möchten
Der Infoabend richtet sich an Therapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie, Psychologen und Menschen in therapeutischer Ausbildung, die soziale Kompetenzen fundiert und praxisnah vermitteln möchten.
Besonders hilfreich ist der Abend, wenn deine Klienten Schwierigkeiten haben,
- Grenzen zu setzen,
- Nein zu sagen,
- Bedürfnisse und Wünsche zu äußern,
- Kritik anzusprechen oder anzunehmen,
- Konflikte auszuhalten,
- soziale Situationen nicht zu vermeiden,
- oder sich klar durchzusetzen, ohne aggressiv zu werden.
Sabine Schwind von Egelstein
Heilpraktikerin für Psychotherapie · Dozentin · Top-100-Vortragsrednerin
Seit über 30 Jahren begleitet Sabine Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und schult Fach- und Führungskräfte namhafter Unternehmen. Ihre therapeutischen Schwerpunkte sind Schematherapie, ACT und KVT.
Im Infoabend zeigt sie an einem Praxisbeispiel, wie sich soziale Kompetenz in der Therapie wirklich vermitteln lässt — konkret, alltagsnah und direkt einsetzbar.
Soziale Kompetenz zu vermitteln ist eine therapeutische Fertigkeit
Und genau diese Fertigkeit lässt sich lernen.
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