Einführung in die Metakognitive Therapie
Workshop am 02.05. für Therapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie
Viele Therapeuten arbeiten in der kognitiven Arbeit noch vor allem auf der Ebene von Gedankeninhalten: Gedanken identifizieren, überprüfen, relativieren, umstrukturieren.
Das ist nicht grundsätzlich falsch und gleichzeitig merken viele in der Praxis, dass genau das oft nicht ausreicht.
Denn selbst dann, wenn ein Klient einsieht, dass seine Gedanken übertrieben, verzerrt oder wenig hilfreich sind, hört das Grübeln oft nicht auf.
Die Sorgen bleiben.
Das ständige Beobachten innerer Zustände bleibt. Die Beschäftigung mit möglichen Gefahren bleibt.
Genau hier setzt die Metakognitive Therapie an.
Sie fragt nicht in erster Linie:
Was denkt der Klient?
Sondern:
- Wie geht er mit seinen Gedanken um?
- Was glaubt er über sein Grübeln, Sorgen und Kontrollieren?
- Und warum halten genau diese Prozesse psychische Belastung aufrecht?
In diesem Workshop erhältst du eine fundierte und praxisnahe Einführung in die Metakognitive Therapie und lernst, wie du Sorgen, Grübeln, Bedrohungsmonitoring und metakognitive Überzeugungen in deiner therapeutischen Arbeit besser verstehen und gezielter behandeln kannst.
Für wen ist dieser Workshop gedacht?
Dieser Workshop richtet sich an:
✅ Therapeuten
✅ Heilpraktiker für Psychotherapie
✅ angehende Therapeuten und Behandler
✅ Kollegen, die ihre kognitive Arbeit erweitern und modernisieren möchten
✅ Therapeuten, die ACT, klassische KVT oder andere kognitive Verfahren bereits kennen und die metakognitive Perspektive besser verstehen wollen
Der Workshop ist besonders passend für dich, wenn du in deiner Arbeit immer wieder erlebst:
- dass Klienten trotz guter Einsicht nicht aus dem Grübeln herauskommen
- dass Sorgen, Kontrollieren und Sich-selbst-Beobachten therapeutisch schwer zu greifen sind
- dass klassische kognitive Umstrukturierung manchmal zu kurz greift
- dass du therapeutisch präziser auf aufrechterhaltende Denkprozesse schauen möchtest
02.05.2026 11 – 16 Uhr | Live via Zoom
Warum die Metakognitive Therapie so spannend ist
Die Metakognitive Therapie verschiebt den therapeutischen Fokus.
Es geht nicht mehr nur darum, belastende Gedanken auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Es geht darum zu verstehen, warum ein Mensch überhaupt in Sorgen, Grübeln, Bedrohungsfokus und mentale Kontrollstrategien einsteigt und warum genau diese Prozesse das Leiden oft verlängern.
Im Zentrum stehen dabei unter anderem:
- Grübeln
- Sorgen
- Bedrohungsmonitoring
- Gedankenunterdrückung
- Vermeidung
- innere Kontrollstrategie
Diese Prozesse wirken kurzfristig oft sinnvoll. Sie sollen schützen, vorbereiten, beruhigen oder Kontrolle herstellen. Langfristig tragen sie jedoch häufig dazu bei, dass Angst, Unsicherheit, Anspannung und depressive Zustände bestehen bleiben.
Genau an diesem Punkt eröffnet die MCT einen hochrelevanten therapeutischen Zugang.
Das lernst du im Workshop
In diesem Workshop lernst du die Grundlagen und wichtigsten Werkzeuge der Metakognitiven Therapie kennen.
Dazu gehören unter anderem:
- die Grundannahmen der Metakognitiven Therapie
- das metakognitive Modell psychischer Störungen
- das Cognitive Attentional Syndrome (CAS)
- positive und negative metakognitive Überzeugungen
- der Unterschied zwischen klassischer kognitiver Umstrukturierung und metakognischem Arbeiten
- der Wechsel von der inhaltlichen Ebene zur metakognitiven Ebene
Detached Mindfulness - erste zentrale metakognitive Interventionen
Du wirst verstehen
- warum Klienten im Sorgen und Grübeln feststecken
- warum viele mentale Kontrollstrategien das Problem eher aufrechterhalten
- wie metakognitive Überzeugungen diese Prozesse antreiben
- und wie du therapeutisch an genau diesen Mechanismen ansetzen kannst
Dieser Workshop soll dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern deine therapeutische Wahrnehmung verändern.
Nach dem Workshop wirst du viele Prozesse in der Therapie klarer erkennen und differenzierter einordnen können.
Du bekommst eine neue Sprache für das, was bei vielen Klienten eigentlich das zentrale Problem ist: nicht nur der Gedanke selbst, sondern die Art, wie auf Gedanken reagiert wird.
Du profitierst davon, wenn du:
✅ Sorgen, Grübeln und Bedrohungsmonitoring schneller erkennst
✅ metakognitive Überzeugungen gezielter explorieren kannst
✅ klarer zwischen Gedankeninhalt und Denkprozess unterscheiden lernst
✅ verstehst, warum manche Klienten trotz klassischer kognitiver Arbeit nicht weiterkommen
✅ deine therapeutische Gesprächsführung modern und präzise erweitern möchtest
✅ erste metakognitive Interventionen in deine Praxis integrieren willst
Kurz gesagt:
Du lernst, kognitive Arbeit nicht nur inhaltlich, sondern prozessbezogen und metakognitiv zu verstehen.
Was haben deine Klienten davon?
Auch wenn sich dieser Workshop an Therapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie richtet, profitieren natürlich am Ende vor allem deine Klienten.
Denn durch die metakognitive Perspektive kannst du sie besser in ihrem Prozess unterstützen,
- aus endlosen Grübel- und Sorgenprozessen auszusteigen
- ihre Aufmerksamkeit flexibler zu steuern
- Bedrohungsfokus und Kontrollstrategien besser zu verstehen
- einen neuen Umgang mit belastenden Gedanken zu entwickeln
- sich weniger in inneren Prozessen zu verlieren
- psychische Belastung nicht immer weiter durch Denken zu verstärken
Gerade bei Klienten, die stark im Analysieren, Sorgen, Kontrollieren oder Sich-Beobachten gefangen sind, kann dieser Blickwinkel therapeutisch enorm entlastend sein.
So ist der Workshop aufgebaut
Der Workshop verbindet Theorie und Praxis, damit du nicht nur verstehst, was MCT ist, sondern auch ein erstes Gefühl dafür bekommst, wie metakognitisches Arbeiten konkret aussieht.
Theoretischer Teil
Im ersten Teil des Workshops schauen wir uns die Grundlagen der Metakognitiven Therapie an. Du lernst die zentralen Modelle, Begriffe und Mechanismen kennen und bekommst eine klare Orientierung darüber, wie MCT psychische Beschwerden versteht.
Praktischer Teil
Im zweiten Teil geht es um die Übertragung in die Praxis.
Wir arbeiten mit Fallbeispielen, schauen uns typische metakognitive Prozesse genauer an und du bekommst die Möglichkeit, erste Elemente des Ansatzes selbst mitzudenken und auszuprobieren.
Dich erwarten dabei:
- praxisnahe Fallbeispiele
- konkrete therapeutische Einordnungen
- erste Übungsmöglichkeiten
- Transfer in den therapeutischen Alltag
So bekommst du nicht nur Theorie, sondern auch ein erstes praktisches Erleben der metakognitiven Arbeit.
Dieser Workshop ist für dich richtig, wenn du …
✅ dich für moderne Verhaltenstherapie interessierst
✅ deine kognitive Arbeit vertiefen möchtest
✅ MCT endlich klarer verstehen willst
✅ besser erkennen möchtest, wie Sorgen und Grübeln aufrechterhalten werden
✅ therapeutisch nicht nur auf Inhalte, sondern stärker auf Prozesse schauen möchtest
✅ einen fundierten, praxisnahen Einstieg in die Metakognitive Therapie suchst
Was dich am 02.05. erwartet
Am 02.05. erhältst du eine strukturierte, verständliche und praxisnahe Einführung in die Metakognitive Therapie.
Du lernst die zentralen Grundlagen kennen, verstehst das CAS und metakognitive Überzeugungen und bekommst erste Werkzeuge an die Hand, um metakognitive Prozesse in deiner Praxis besser zu erkennen und therapeutisch gezielter aufzugreifen.
Der Workshop verbindet theoretische Fundierung, Fallbeispiele und Übungsmöglichkeiten, damit du am Ende nicht nur mehr über MCT weißt, sondern bereits ein klareres Gespür dafür hast, wie sich dieser Ansatz in der therapeutischen Arbeit umsetzen lässt.
Sichere dir deinen Platz im Workshop
Wenn du deine therapeutische Arbeit um eine moderne, differenzierte und in der Praxis hochrelevante Perspektive erweitern möchtest, dann ist dieser Workshop ein starker Einstieg.
Ich freue mich, wenn du am 02.05.26 11 – 16 Uhr dabei bist.